Sonntag, 25. Juni 2017

Baltikum - Impressionen aus Vilnius und Umgebung

Baltikum - Impressionen aus Vilnius und Umgebung

Land: Litauen/Vilnius

Zeit: Mai 2017


Eine spannende Urlaubsreise führte uns im Mai/Juni 2017 für 11 Tage quer durch das Baltikum.
Wir erlebte sehr eindrucksvoll und intensiv drei Länder und drei verschieden Völker. Unsere kleine Reisegruppe bestand aus 14 Reisenden, der Reiseleiterin und dem Busfahrer. Wie immer soll dieser Blog kein Reisebericht oder gar Reiseführer sein, sondern einfach ein paar Impressionen liefern und Lust machen, die hier gezeigten Orte auf dieser Welt selbst zu erkunden. Ein paar Details zur Reise gibt es am Ende des Posts.

Wir flogen mit Lufthansa von Frankfurt nach Vilnius, am Flughafen empfing uns unsere Reiseleiterin und der Bus brachte uns zum Hotel. Nach dem Einchecken und einer Erholungspause starteten wir zur ersten Erkundung durch Vilnius.

Gleich der erste Stop führte uns in eine interessante Ecke, wir besichtigten die Republik Uzupio, eine Künstlerkolonie in Litauens Hauptstadt Vilnius.

Der Eingang in die Künstlerrepublik - Das Cafe hinter dem Schild ist auch das Parlament 

Kunst an den Wänden einer Gasse

Kunst und Grafitti

Der Engel - Das Symbol der Republik

Blick über die Pizzeria auf eine der vielen Kirchen

An einer Wand war die Verfassung der Künstlerrepublik in verschiedenen Sprachen veröffentlicht

Manche Straßen in Vilnius erinnerten an alte Zeiten

Anschließend spazierten wir durch die malerische Altstadt und besichtigten einige Kirchen. Obwohl die Bevölkerung Litauens eher atheistisch ist gibt es erstaunlich viele und oft recht gut restaurierte Kirchen, die eine Besichtigung Wert sind.

Das einzige noch erhaltene Stadttor
Blick durch das Tor in die Altstadt

Blick zurück auf das Tor
Blick durch das Fenster auf eine prunkvolle Ikone


Die russisch-orthodoxe Heiliggeistkirche, drinnen konnten wir dem Gesang im Gottesdienst lauschen

Einer der vielen Kirchtürme...
... von jedem Platz in Vilnius sieht man mindestens drei Kirchen

Unser Willkommens-Abendessen schließlich führte uns in ein Restaurant, welches tagsüber als Museum geöffnet hat und dann Abends das Speisen in den Museumsräumen anbietet.

Unscheinbarer Eingang zu Museum und Restaurant
Wir saßen in der guten Stube,...
























.. die für uns festlich gedeckt war

Der nächste Tag führte uns (passend zum Regenwetter) in die Bibliothek der Universität Vilnius, eine der ältesten Universitäten in Europa.

Der Eingang zum prunkvollen historischen Lesesaal der Universitätsbibliothek

In den Vitrinen und auf den Tischen lagen alte Schriften

Blick in den prunkvollen Saal

Das blaue Lesezimmer 

Die Alma Mater der Universität
Buchhandlung Littera im Universitätsviertel


























Blick vom Turm der Universität auf Präsidentenpalast und Stadtzentrum

Zur Mittagszeit erkundeten wir die Gegend rund um den Dom von Vilnius.

Glockenturm und Domkirche, auf dem Platz eine Rennstrecke für Drohnen, da fand gerade ein Wettbewerb statt

Denkmal für Großfürst Gedimas, dem Begründer der Stadt
In der Domkirche

























Dann fuhren wir in die ehemalige Haupstadt Trakai, um dort nach dem Mittagessen die mittelalterliche Wasserburg zu besichtigen, Ein sehr sehenswertes und beeindruckendes Ausflugsziel, Mittelalterromatik verbindet sich dort mit greifbarer Geschichte, inbesondere auch aus der Zeit des Deutschritterordens.

Holzhäuser im nordischen Stil in Trakai

Romantische Mittelalterathmosphäre

Die Wasserburg Trakai

Im Innenhof, die Burg ist ein Museum und bietet eine interessante Ausstellung zur Geschichte 

Der Innenhof des Hauptgebäudes

Am Abend unternahmen wir noch eine Stippvisite in der St. Peter-Paul-Kirche, die den Besucher durch ihre umfangreichen Stuckarbeiten und Figuren beeindruckt und gefangen nimmt.

Die barocke St. Peter-Paul-Kirche

Im Innern der Kirche bezaubern mehr als 2000 Stuckfiguren und zahlreiche Ornamente 





Diese Bilder sollen Lust machen, diese durchaus sehenswerte Stadt selbst zu erkunden. Hier noch ein paar Anmerkungen zu unserer Reise:

- Wir hatten gebucht über Zeitreisen, unsere Hoffnung auf eine kleine Reisegruppe mit angenehmen Mitreisenden und eine kompetente Reiseleitung sowie interessante Begegnungen wurden erfüllt
- Veranstalter war Reisen mit Sinnen
- Unsere Reisegruppe bestand für die gesamte Baltikumstour aus 14 Reisenden, der Reiseführerin und dem Busfahrer
- Unsere Reiseleiterin ist Litauerin, hat an der Uni Vilnius studiert und arbeitet an der Uni Klaipeda, als Diplomübersetzerin spricht sie perfekt deutsch und konnte viel über das Leben und die Geschichte erzählen
- Das Lohnniveau in Litauen ist relativ gering, Vilnius ist für Deutsche eine sehr preiswerte Stadt

Viel Spaß beim Erkunden der Region.

PS:Wenn es mir meine Zeit erlaubt, werde ich noch Beiträge zu Riga, Tallinn und der kurischen Nehrung erstellen.


Sonntag, 22. Januar 2017

Vorarlberg - Wanderung von der Bergstation Sonnenkopf zum Muttjöchle

Vorarlberg - Wanderung von der Bergstation Sonnenkopf zum Muttjöchle

Land: Österreich/Vorarlberg

Zeit: 31.12.2016  (auch wenn es wegen des fehlenden Schnees nicht so aussieht)



Unser Urlaub zum Jahreswechsel führte uns nach Vorarlberg. Eigentlich wollten wir Langaluf machen, aber selbst in den Höhenlagen gab es keinen Schnee. Also nutzten wir das Postkartenwetter mit wolkenlosem blauen Himmel in den Bergen zum Wandern. Eine Wanderung führte uns von der Bergstation der Sonnenkopfbahn (1840 m) zum Muttjöchle (2075 m), In den Beschreibungen ist die Wanderung mit 2,5 bis 3 Stunden (Hin- und Rückweg) angegeben, es werden etwa 300 Höhenmeter auf und ab bewältigt. Diese Wanderung ist eine schöne Panoramawanderung mit imposanter Rundumsicht, genau das Richtige zum Abschalten und Erholen.

Blick aus dem Fenster der Seilbahn in Richtung Stuben, grüne Täler, Schnee erst ab etwa 1800 m

Blick von der Seilbahn zum Purtschakopf, normalerweise tummeln sich um diese Jahreszeit hier die Skifahrer


Bergstation der Sonnenkopfbahn

Blick zurück zur Bergstation, schon nach wenigen Minuten bewegt man sich in einem schönem Panorama

Vom Riedkopf führt normalerweise hier irgendwo der Winterwanderweg entlang. Dieser war aber wegen Schneemangel geschlossen, wir wurden auf den Sommerwanderweg verwiesen...

... der dann gelegentlich auch durch Schneefelder führte. Im Hintergrund das Restaurant Muttjöchle auf dem Riedkopf

Sonne und Wind hatten im Schnee immer wieder bizarre Formen erzeugt

Blick zum Muttjöchle über die alpine Hochgebirgslandschaft

Jetzt nur noch da hinauf...

Blick vom Gipfel zurück zur Sonnenkopfbahn

Blick zur Ameisenspitze (2589 m) und Westlichen Eisentälerspitze (2710 m)

Blick in Richtung Bodensee, rechts das Klostertal, links das Silbertal, man kann die Wanderung auch in diese Richtung über Kristberg fortsetzen

Gipfelfoto

...natürlich auch mit mir

Blick in Klostertal, im Hintergrund erkennt man die Hochnebelfelder im Tal, die sich bis zum Bodensee hinzogen und "unten" eher für trübes Wetter sorgten.

Eine bezaubernde Landschaft: Wolkenloser blauer Himmel, glitzernder weisser Schnee, das Braun der Wiesen und Berge und dazu das Grün der Vegetation

Auf dem Rückweg Blick in Richtung Norden auf die Gipfel des Arlberggebietes

... und noch ein letzter Blick zurück, bevor es zur Stärkung auf die Sonnenterasse des Restaurants geht

Blick zum Purtschakopf



Dies war eine sehr schöne Wanderung. Das Versprechen der Werbeprospekte der Seilbahn war nicht übertrieben, dass diese Winterwanderung eine der schönsten Panoramawanderungen der Region ist.

Wie schon geschrieben kann man vom Muttjöchle auch hinab zur Bergstation der Kristbergbahn wandern und dann ins Silbertal hinabfahren (oder auch laufen).

Einkehren kann man in den Restaurants bei der Bergstation der Sonnkopfbahn oder im Restaurant Muttjöchle auf dem Riedkopf.

Ansonsten sollte man daran denken, dass man sich hier im Hochgebirge bewegt, gute Wanderschuhe und entsprechende Kleidung sind unbedingt notwendig. Und bei dem Wetter wie auf den Fotos benötigt man auch eine gute Sonnencreme.